GDI-Studie zeigt brachliegendes Potenzial für Kongresse in der Stadt Zürich

Heute nutzt die Stadt Zürich ihr Potenzial als Kongressstandort ungenügend aus. Dies zeigt die von der Kongresshaus-Stiftung in Auftrag gegebene Studie zur Zukunft des Kongresswesens des GDI Gottlieb Duttweiler Institute auf. Das geplante Kongresszentrum und das bestehende Kongresshaus mit dem Fokus auf unterschiedliche Marktsegmente könnten sich gewinnbringend ergänzen. Ausschlaggebend ist eine klare Positionierung.

Das Bedürfnis nach Kongressen ist auch im Internetzeitalter und trotz zunehmender Bedeutung von "Social Media Communities" ausgewiesen. Das Kongresswesen wird sich weiterentwickeln, bleibt aber auch künftig eine relevante Form für den direkten Kontakt und Erfahrungsaustausch. Gemäss dem GDI entwickeln sich klassische Kongresse immer stärker zu Anlässen, bei denen neue Medien und ein gehobener persönlicher Austausch in den Vordergrund rücken.

Kongressstandort Zürich mit Zukunft

Der Anspruch moderner Kundschaft verschiebt sich generell von der "Hard-" zur "Software" – von der Immobilie zu den Nutzerinnen und Nutzern. Zudem wächst der Wunsch nach Vielfalt. Deshalb stärken alternative Kongress-Angebote die Stadt Zürich im Standortwettbewerb. In diesem Umfeld können sich moderne Zentren und Foren mit fokussierter Marktausrichtung ergänzen. Der Mangel an verschiedenen und vielfältigen Veranstaltungsorten in Zürich, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, führt zu einer ungenügenden Nutzung dieses Potenzials.





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