Nach dem Nein zum Moneo-Projekt war neue Strategie gefragt
Die Kongresshaus-Stiftung musste nach dem Scheitern des Moneo-Projekts in der Volksabstimmung (1.6.2008) eine neue Strategie für das Zürcher Kongresshaus definieren. Sie hat deshalb beim renommierten Rüschliker GDI Gottlieb Duttweiler Institute eine breit abzustützende Studie zur Zukunft des Zürcher Kongresswesens in Auftrag gegeben.
GDI-Studie: Kongresse haben Zukunft
Die Studie gibt über die zu erwartenden effektiven Bedürfnisse in einem Zeithorizont von 10 bis 20 Jahren Auskunft und liefert damit auch eine wichtige Entscheidgrundlage für die Kongresshaus-Stiftung. Gemäss der Studie könnten sich das geplante neue Kongresszentrum und das bestehende Kongresshaus bei klarer Positionierung durchaus gewinnbringend ergänzen. Die Studie wurde von der Kongresshaus-Stiftung diskutiert und die Ergebnisse flossen in die Arbeit des Planungsaus-schusses ein, der vom Stadtrat Ende September 2009 eingesetzt wurde.
- Kurzfassung der GDI-Studie (PDF)
"Planungsausschuss Kongresshaus Zürich" optimiert die baulichen Voraussetzungen für den Betrieb
Am 30. September 2009 hat der Zürcher Stadtrat die Gründung eines "Planungsausschusses Kongresshaus Zürich" beschlossen. Der Planungsausschuss setzt sich im Auftrag des Stadtrats mit den baulichen Anforderungen im bestehenden Haus auseinander, um einen optimalen Betrieb im heutigen Kongresshaus und in der Tonhalle zu gewährleisten. Damit werden die Substanz der Gebäude und der Betrieb längerfristig sichergestellt. Dabei soll die Zukunft des bestehenden Hauses für die Zeit nach der Fertigstellung des neuen Kongresszentrums nicht aus den Augen verloren werden, ohne aber bereits die Weichen für eine allfällige spätere Umnutzung zu stellen.| 1 | 2 weiter |