Bereits in den dreissiger Jahren diskutierte man in Zürich über die Notwendigkeit eines Kongresshauses. Auf die Landesausstellung von 1939 hin wurde dies dringlich, aber auch konkret. Man entschied sich für den Standort am See und schuf dafür 1937 eine Trägerschaft: die Kongresshaus-Stiftung. Die Tonhalle-Gesellschaft widmete der Stiftung ihr Areal, und die Stadt Zürich brachte CHF 2,3 Mio. ein. Das neue Kongresshaus wurde am 5. Mai 1939 eröffnet.
Bau
Für den Bau des Kongresshauses (1937 bis 1939) wurden die Zürcher Architekten Max Ernst Haefeli, Werner Moser und Rudolf Steiger verpflichtet. Das bestehende, als Trocadero bekannte, seeseitig mit einer schönen Gartenanlage versehene und dem See zugewandte Tonhalle-Gebäude wurde für den Bau des neuen Kongresshauses weitestgehend geopfert. Stehen gelassen wurde nur jener Teil, der die beiden historischen Musiksäle enthält (erbaut in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts durch die Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Gottlieb Helmer).